Soziale Verantwortung in Blåkläders Produktion

Nachhaltigkeit ist ein unglaublich breites und wichtiges Thema. Viele Leute denken wahrscheinlich an die meisten Umweltaspekte, wenn das Thema zur Sprache kommt, aber es ist so viel mehr als das. Für Blåkläder sind die sozial nachhaltigen Aspekte der Fabriken, in denen die Kleidungsstücke hergestellt werden, von größter Bedeutung und hier haben wir in unseren Bemühungen einen langen Weg zurückgelegt.

Es kann nicht genug betont werden, wie wichtig es ist, aus der Perspektive der sozialen Nachhaltigkeit die richtigen Dinge für alle zu tun. Für die Mitarbeiter von Blåkläder, aber vor allem für die Männer und Frauen, die die Kleidungsstücke in den sechs Fabriken in Sri Lanka und Myanmar herstellen.

Aber was wird in der Produktion unternommen, um eine sozial nachhaltige und verantwortungsvolle Arbeitsumgebung zu schaffen? Natürlich eine Menge - und hier werden wir Ihnen einige der Hauptattribute nennen, die die Herstellung von Blåkläders Kleidung so angesehen machen.

Die Mitarbeiter in den Fabriken haben alle feste Arbeitsplätze. Dank der engen Zusammenarbeit zwischen den Fabriken und Blåkläder und der Tatsache, dass sie bestimmte lokale oder interne Produktionsaufgaben haben, wird die Auslastung der Fabrik auf einem gleichmäßigen Niveau gehalten. Dies unterscheidet sich von der "regulären" Nähproduktion, bei der es nicht selten vorkommt, dass die Mitarbeiter bei Auftragsrückgängen ohne Bezahlung oder Arbeitsplatzsicherheit nach Hause gehen.

Alle Fabriken verfügen über eine Krankenstation, die mit einer Krankenschwester besetzt ist. Der Betriebsarzt kommt regelmäßig ins Haus und sie können sich um alles kümmern, von Erkältungen bis hin zu Schwangerschaftsuntersuchungen. Die Fabriken haben auch Vereinbarungen mit dem nächstgelegenen Krankenhaus über akute Krankheitsfälle geschlossen. Lokale Spendensammlungen werden durchgeführt, z.B. wenn jemand aus der Belegschaft, jemand aus der Familie oder Außenstehende Hilfe und Pflege benötigen. Es gibt auch einen Fond für hilfsbedürftige Mitarbeiter, aus dem im Laufe des Jahres Hilfsgüter verteilt werden.

Die Fabriken leisten vor Ort Unterstützung, wie z.B. Krisenhilfe, Unterstützung durch lokale Organisationen, gemeinschaftsbildende Initiativen oder andere Initiativen. Spenden werden an diejenigen gegeben, die sie am dringendsten benötigen. Oft handelt es sich dabei um lokale Waisenhäuser. Um jede Fabrik herum gibt es ein großes Engagement für die lokale Gemeinschaft und es ist äußerst wichtig, sich daran zu beteiligen. Auch lokale Traditionen müssen unbedingt beachtet werden. Feiertage werden in den Fabriken gemeinsam gefeiert und es gibt auch Mitarbeiterfeiern, um die Gemeinschaft und das Wohlbefinden am Arbeitsplatz zu erhalten und zu steigern.

Mahlzeiten wie Mittagessen und Snacks oder Frühstück sind kostenlos oder werden zu einem subventionierten Preis angeboten. Es werden kostenlose Shuttle-Dienste mit Bussen zur und von der Arbeit angeboten. In einigen Fällen können die Mitarbeiter auch ermäßigte Haushaltsartikel einkaufen und sich diese mit denselben Bussen nach Hause liefern lassen. Der Schulbesuch ist in Sri Lanka und Myanmar kostenlos, aber die Schulbücher müssen selbst bezahlt werden. Deshalb übernehmen die Fabriken die Kosten für die Bücher und verteilen diese an die Kinder der Mitarbeiter. Auch Studenten und Studentenprojekte werden auf verschiedene Weise unterstützt.